Schnelles Segeln!

Am nächsten Morgen legten wir gemütlich gegen 8 Uhr morgens ab. Unser Plan für den Tag war es, bis Lewes in der Delaware Bay zu fahren und dort auf ein passendes Wetterfenster zu warten.

Zunächst mussten wir noch motoren, gegen 13 Uhr kam dann aber der versprochene Wind und wir konnten endlich mal wieder segeln! Der Wind nahm immer weiter zu, sodass wir irgendwann über 6kn im Schnitt fuhren.

Diese Euphorie endete mit der Schnapsidee, einfach direkt bis New York City durchzufahren, da wir es mit der Geschwindigkeit schaffen sollten, den Großteil zu segeln und vor den angesagten Nordwinden Mittwochnachmittag anzukommen.

Also änderten wir unseren Kurs, bzw. eigentlich änderten wir ihn gerade nicht, und bereiteten uns gedanklich auf die anstehenden 145sm und kalte Nachtfahrt vor.

Der Wind wurde stärker und bei 20kn im Raumwind flogen wir mit bis zu 10kn Fahrt (teilweise minutenlang über 8kn) Richtung New York.

Wir sind nicht langsam, sondern schnell!

Vor Sonnenuntergang haben wir dann noch etwas gerefft und verzichteten auf ein bisschen Fahrt.

Die Nacht war natürlich bei dem Wind sehr ungemütlich und alles schaukelte. So bekamen wir kaum ein Auge zu. Wenn man dafür aber schnell unter Segel zum Ziel kommt, ist das ja auch mal ok.

Atlantic City, New Jersey

Am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr schlief der Wind dann etwas früher als erwartet ein und wir schalteten den Motor für die noch verbleibenden 40sm an.

Sonnenaufgang

Bald kam dann in der Ferne auch schon die Skyline von New York City zum Vorschein.

Skyline von Manhattan, davor ist noch Brooklyn

Gegen Nachmittag kamen wir dann in der Sandy Hook Bay an, ankerten und machten erst mal einen Mittagsschlaf. Von hier werden es dann noch 15sm bis zur Freiheitsstatue sein, wo wir die nächste Nacht ankern wollen.

Ankern bei Sandy Hook
Die Küstewache kam schnell, war aber auch schnell zufrieden und zog weiter….

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